Sie sind hier: Angebote / Bevölkerungsschutz / Beispiele von Einsätzen

Unterstützen Sie

unsere Arbeit mit
Blut-, Kleider- oder Geldspenden [weiter]

Beispiele von Einsätzen

Chlorgasunfall

Im Chemieunterricht am Anne-Frank-Gymnasium in Rheinbischofsheim kam es zu einem Chlorgasunfall. 7 Verletzte mussten in verschiedene Krankenhäuser transportiert werden. In der Turnhalle wird eine Verletztensammelstelle eingerichtet. 19 Betroffene wurden vorübergehend in der Turnhalle untergebracht. 9 Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes und 4 Einsatzfahrzeuge mit 11 Helfern der Einsatzeinheit Kehl waren im Einsatz.

Evakuierung ICE in Appenweier

Wegen eines technischen Defektes mussten die Reisegäste in einen anderen ICE umsteigen, was auf freier Strecke nicht einfach war. 14 Helfer mit 5 Einsatzfahrzeugen übernahmen die medizinische Betreuung einer Person und halfen beim Umsteigen der übrigen Reisenden in den bereitgestellten Ersatz-ICE.

Hotelbrand in Kehl

Hotelbrand in Kehl. Durch einen Zimmerbrand standen 15 leicht bekleidete Hotelgäste auf der Straße und wurden kurzfristig im DRK Gebäude versorgt und untergebracht. Eine Person musste insKrankenhaus transportiert werden. 3 Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes und 2 Fahrzeuge mit 7 Helfern der Einsatzeinheit bewältigten das Schadensereignis.

 

Feuer überraschte 48 Pensionsgäste

Eine 48-köpfige Reisegruppe aus Holland mit chinesischem Pass wurde am 3.7.2008 um 4:10 Uhr vom Feuer in der Pension überrascht. Der Busfahrer erwachte durch den Rauchmelder und weckte die anderen Hotelgäste. Der Betreuungsdienst der Einsatzeinheit richtete in der Halle in Marlen eine Notunterkunft ein. Die Betroffenen wurden betreut, verpflegt und mit den notwendigen Hygieneartikeln, Brillen, Bekleidung und Medikamenten versorgt. Bevor die Gruppe weiterreisen konnte, benötigten noch einige Teil- nehmer vorläufige Ausweispapiere, die im Kehler Rathaus ausgestellt wurden. 41 Helfer wechselten sich im Schichtbetrieb ab. Es wurden 8 Einsatzfahrzeuge eingesetzt.

Jahr Anzahl von Einsätzen
2007 31
2008 28

Nato-Gipfel 2009 –” eine Herausforderung für den Bevölkerungsschutz

Ende 2008 zeichnete sich ab, was bis dahin nur gerüchteweise umherging: Die NATO feiert am 3. und 4. April 2009 ihren 60. Geburtstag und die Widereingliederung Frankreichs unter die Befehlsstruktur der NATO im Rahmen eines Doppelgipfels in Kehl (später Baden-Baden) und Straßburg. Die Polizei war schon länger mit der Planung beschäftigt. Der Bevölkerungsschutz wurde fünf Monate vorher mit einbezogen.

Die Bedrohungslage durch Teilnehmer von Gegendemonstrationen und durch terroristische Aktivitäten war zunächst schwierig einzuschätzen. Ursprünglich wurden „Anti-NATO-Camps“ und entsprechende Aktionen bereits ab dem 28.3.09 angekündigt. Dementsprechend galt es auch für die Kräfte des Bevölkerungsschutzes, Vorsorge zu treffen.

Das Einsatzkonzept war in vier Phasen gegliedert und sah in den Spitzenzeiten einen Personalbedarf von bis zu 3.000 Einsatzkräften vor. Rund 50 Prozent hiervon waren Helfer des Sanitäts–“ und Rettungsdienstes, 25 Prozent Feuerwehrangehörige für Brandschutz und Technische Rettung, 10 Prozent stellten ABC-Einheiten und 15 Prozent entfielen auf PSNV, Rettungshunde, DLRG, Bergwacht, Personenauskunft und Führung.

Die Personenauskunft hatte der DRK-Landesverband Baden-Württemberg im Auftrag des Landes übernommen. 130 Helferinnen und Helfer arbeiteten dort rund um die Uhr.

 

Geführt wurde diese Personenauskunftsstelle von einer autarken Einsatzzentrale in Bühl.

zum Seitenanfang