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Kriminalpräventives Konflitkmanager-Projekt "Rückenwind"

Nicht immer erfahren Jugendliche, die straffällig in Erscheinung getreten sind, eine strafrechtliche Sanktion oder eine erzieherische Konsequenz. Einige Verfahren werden z.B. wegen Geringfügigkeit oder aufgrund des Alters der Kinder eingestellt. Für das Kind oder den Jugendlichen bedeutet eine Einstellung des Verfahrens zunächst, dass sein Verhalten keine Konsequenzen nach sich zieht. Ein präventiver Ansatz, der das Kind oder den Jugendlichen davor schützen soll, künftig weitere Straftaten zu begehen, ist somit nicht erkennbar.

An dieser Stelle will unser Projekt eine Lücke schließen, und Kindern und Jugendlichen, die abweichendes Verhalten zeigen, die Möglichkeit bieten, sich ihrem Alter entsprechend mit ihrem Handeln auseinanderzusetzen.

Mit Hilfe von Gleichaltrigen, von uns zu Konfliktmanagern ausgebildeten Jugendlichen, können sich die straffällig in Erscheinung getretenen Kinder und Jugendlichen intensiv mit ihrer Tat oder ihrem Fehlverhalten auseinandersetzen. Gemeinsam mit den Konfliktmanagern wird nach Lösungen gesucht und Möglichkeiten der Wiedergutmachung gefunden. Das Konfliktmanagerteam, bestehend aus jeweils drei Jugendlichen, versucht, weitere Straftaten zu vermeiden, indem die Folgen des Begehens verdeutlicht werden. Das Verantwortungsgefühl aller beteiligten wird gestärkt.

Das Projekt ist ein niederschwelliges Angebot für Kinder und Jugendliche, die häufig aus sämtlichen sozialen Netzen fallen. Voraussetzung für das Gelingen des Projektes ist die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und der Justiz, den Jugendhäusern und der DRK-Kleiderkammer zur Ableistung freiwilliger Dienste.

Ausgezeichneter "Rückenwind"