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Suchdienst / Kreisauskunftsbüro

Presseartikel:                                                                                                         

Die Retter in der zweiten Reihe (veröffentlicht am 27. September 2010 auf badische-zeitung.de)

 

Stellen sie sich vor, Sie verabschieden sich nach einem Familienfest von Ihren Angehörigen und vereinbaren, dass sich diese bei Ihnen melden, um die sichere Ankunft zu Hause mitzuteilen. Eine Stunde, zwei Stunden vergehen und der ersehnte Rückruf bleibt aus und ihre Kontaktversuche haben ebenfalls keinen Erfolg. Kennen Sie das Gefühl der inneren Unruhe, das sich dann einstellt und, je mehr Zeit verstreicht, immer stärker wird? Die Fragen, die immer drängender werden?

Um in dieser Situation den Betroffenen eine Anlaufstelle zu bieten, hat das Deutsche Rote Kreuz Kreisauskunftsbüros eingerichtet, die die verantwortungsvolle Aufgabe der Personenauskunft übernehmen. Bei einer großen Anzahl von Verletzten und Vermissten durch schwere Unfälle, durch Naturkatastrophen und andere Ereignisse sammeln die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen des DRK die Personendaten Betroffener. Auf elektronischem Weg werden Suchanfragen aus der Bevölkerung mit den erfassten Daten der Verletzten abgeglichen, um auf diesem Weg Auskunft über den Verbleib der gesuchten Personen geben zu können. Selbstverständlich wird bei allen Datenbewegungen der Datenschutz berücksichtigt und Auskünfte nur an berechtigte Personen erteilt.

Das DRK wird aber nicht nur gerufen, wenn ein Ereignis mit einer großen Anzahl von Verletzten und Vermissten verbunden ist. Wir werden auch angefordert, wenn Großereignisse geplant werden. Dies war zum Beispiel der Fall, als wir von Seiten der Behörden gebeten wurden, die Personenauskunft beim Natogipel 2009 zu übernehmen.

Mit großem Engagement und beinahe vollständig ehrenamtlich werden die Aufgaben des Kreisauskunfbüros von den Helfern wahrgenommen.


 

 

Ihr Weg zu uns! - Mitarbeiten beim KAB

Mitarbeiten kann jeder, der sich die Fähigkeit zutraut, auf die Sorgen und Nöte Betroffener einzugehen und ihnen mit Geduld und Verständnis zu begegnen. Erfahrung im Umgang mit dem Computer oder das Sprechen von außergewöhnlichen Sprachen bieten große Vorteile. Im Konflikt–“ oder Katastrophenfall wird allen Betroffenen geholfen, egal welche Sprache sie sprechen. Damit dies möglich ist, suchen wir auch Mitarbeiter, die eine oder mehrere Fremdsprachen sprechen.

Bei uns können Sie nach Ihren speziellen Fähigkeiten eingesetzt werden.

Sie erwartet ein Arbeitskreis netter ehrenamtlicher Helfer verschiedener Altersstufen, die sich 5 bis 6 Mal pro Jahr zu Übungsabenden treffen. Auch die Kameradschaft wird gepflegt.

Bei Interesse bitte an den Ansprechpartner des Kreisauskunftsbüros wenden.